Max-Planck-Diät

Max-Planck-Diät- die wichtigsten Fakten

Im heutigen Artikel dreht sich alles um die Max-Planck-Diät. Was kann die Diät? Und wie realistisch ist ein 9 Kilo Gewichtsverlust in 14 Tagen? Auf diese Frage und viele weitere stellen wir die passenden Antworten. Die Max-Planck-Diät basiert hauptsächlich aus Eiweiß(circa 35 Prozent). Kohlenhydrate und Fette sind in der täglichen Kalorienaufnahme stark reduziert. Eine Maximaldauer von zwei Wochen sollte bei der Max-Planck-Diät nicht überschritten werden.

Im Prinzip steckt hinter dieser Diätform eine strenge Reduktionsdiät, die dazu dient den Stoffwechsel stark anzukurbeln. Der Ernährungsplan ist genau vorgegeben und auf bestimmte Lebensmittel beschränkt. Wie viele Kalorien am Tag erlaubt sind und welche Lebensmittel auf den Teller kommen, erfahren Sie später.

Der Verzehr von jeglichem süßen Getränke wie Cola und Säften ist nicht erlaubt. Stattdessen wird auf schwarzen Tee, andere Teesorten und Wasser gesetzt. In den zwei Wochen soll der Stoffwechsel deutlich angekurbelt werden, sodass der Stoffwechselhaushalt in den nächsten Jahren auf trab bleibt. Der Name: Max-Planck-Diät hat übrigens nichts mit der Max-Planck-Gesellschaft (Forschungsinstitut) zu tun. Wer diese Diät tatsächlich erfunden hat bleibt bis heute ein Rätsel.

Was kommt bei der Max-Planck-Diät auf den Teller?

Die Nahrungskost besteht aus gekochten Eier, Schinken und Steaks. Salat und Gemüse sind ebenfalls erlaubt und können in beliebigen Mengen verzehrt werden. Beim Salat und Gemüse sollten ausschließlich diese Sorten infrage kommen(grüner Salat, Sellerie, Tomaten und Spinat). Die gesamte Kalorienmenge darf nicht 800 Kcal am Tag überschreiten und sollte auf zwei bis drei Mahlzeiten über den Tag verteilt werden.

Exakte Mengenangaben gibt es bei der Max-Planck-Diät nicht. Einmal in der Woche ist ein Naturjoghurt mit Obst erlaubt, die Menge spielt hierbei keine Rolle. Ansonsten sind keine Milchprodukte erlaubt. Brötchen oder eine Scheibe Brot sind an vier Tagen in der Woche erlaubt, ansonsten werden die Kohlenhydratlieferanten extrem gering gehalten. Alkohol, zuckerhaltige Fruchtsäfte und Limonaden sind tabu.

So könnte ein Beispieltag aussehen:

  • Frühstück: ein Brötchen und 1 Tasse schwarzer Kaffee
  • Mittag: 1 großes Rindersteak, grüner Salat/Spinat und Früchte
  • Abends: gekochter Schinken (Menge ist egal)

Über den Tag verteilt kann ungesüßter Tee und Wasser beliebig viel getrunken werden.

Nachteile der Max-Planck-Diät

Zusammengefasst hat die metabole Diät folgende Nachteile:

  • Starke Belastung der Nieren besonders bei langen Diäten
  • Verdauungsprobleme-hängt natürlich von der eigenen Verträglichkeit ab
  • durch die starke Reduzierung erhöht sich der Hunger und der damit verbundene Jo-Jo-Effekt
  • Mangel an wichtigen Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Fettsäuren
  • Bildung von Gicht in den Gelenken

Was ist das Ergebnis ?

Kurzfristige Erfolge sind der M.P.-Diät durchaus möglich. Der anschließende Jojo-Effekt ist bei dieser Diätform so gut wie vorprogrammiert. Da das ganze Ernährungskonzept eher auf Kurzfristigkeit basiert.

Genau wie die Reisdiät oder andere Crashdiäten hat die Max-Planck-Diät eine extrem entwässernde Funktion, was schlussendlich den starken Gewichtsverlust begünstigt. Die Folge: Sie verlieren mehr Wasser als Körperfett. Nach den zwei Wochen essen Sie normal und all die verlorenen Kilos sind wieder drauf. Eindeutige wissenschaftliche Nachweise das diese M.P.-Diät funktioniert gibt es nicht bzw. ist uns nicht bekannt.

Unser Fazit

Lohnt sich nun das Ganze oder eher nicht? Für den kurzen Erfolg mach die M.P.-Diät sinnvoll erscheinen, aber um langfristige gesundheitliche Schäden zu vermeiden, sollte diese Diät maximal zwei Wochen betragen. Anschließend sollte man auf andere Ernährungsformen setzen. Durch die vorher genannten Nachteile und Risiken lohnt sich die Diätform nicht auf lange Sicht. Und bringt mehr negative wie positive Aspekte mit sich.

Ein Gewichtsverlust von 9 Kilo gehören ins Märchenland und sollte nicht ernst genommen werden. Auch die Veränderung des Stoffwechsels in den nächsten Jahren, mag sehr verlockend klingen, entsprechend aber nicht auf wissenschaftlichen Fakten.

Unser Fazit lautet ganz klar: Es lohnt sich einfach nicht. Wer es dennoch versuchen möchte, kann dies gerne probieren, jedoch erwarten Sie nicht allzu viel. Falls Sie es mit dem Abnehmen ernst meinen, sollten Sie sich andere Ernährungsformen wie Intervallfasten, ketogene Diät oder Low Carb mal näher ansehen.

Oftmals reicht es sogar aus, ungesunde Lebensmittel gegen kalorienärmere zu tauschen und etwas Sport zu treiben. Und schon fängt der Körper darauf zu reagieren, indem er überschüssige Fett als Energiezufuhr verwendet.

Wir hoffen der Artikel hat Ihnen gefallen und die wichtigsten Fragen bezüglich M.P-Diät beantwortet. Hab Ihr schon Erfahrungen mit der Max-Planck-Diät sammeln können? Wenn ja, wie waren eure Erfolge?

heinzmonck
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